Das Projekt - The Story behind

Wie alles begann...

Die Ideengeberin und Projektleiterin Abdelrahman Jasmina ist in einer Familie aufgewachsen, in der sie immer zwei Welten kannte, die unterschiedlicher nicht sein konnten. Ihre Mutter, eine selbstbewusste, religiöse, österreichische Christin heiratete einen charmanten, ägyptischen Muslim. 

Trotz der vielen kulturellen und religiösen Unterschiede vereinte sie die Liebe, die von gegenseitigem Respekt und Toleranz geprägt war. Jasmina Abdelrahman erlebt oft selbst mit, wie sich Spannungen, Ängste und auch Hass aufgrund von solchen Unterschieden in der Gesellschaft breit machen. Wie aber ganz schnell aus diesen Ängsten und dem Hass, Liebe und Freundschaft werden kann, hat Jasmina Abdelrahman auch erlebt. 

Diese Erfolgserlebnisse haben sie auf die Idee gebracht, auf kreative Art und Weise, Missverständnisse, Spannungen und Vorurteile abzubauen um einen Beitrag für ein liebevolles Miteinander zu leisten – denn „das, was wir alle gemeinsam haben, ist viel mehr und wichtiger, als jenes, was uns trennt“, so Abdelrahman.

Kurz & Bündig

Das Projekt "Verstanden-Toleriert" wurde 2014 von Abdelrahman Jasmina ins Leben gerufen. Von 2016 bis Juni 2017 wurde es vom Islamischen Friedenszentrum finanziell unterstützt. Jasmina Abdelrahman gründete Ende 2016 den Verein "MENSCH im Vordergrund", welcher das Projekt nachhaltig weiter betreibt. Im September 2017 wurde das Projekt in Zusammenarbeit mit fünf LEADER-Regionen auf einer neuen Ebene gestartet. Dabei konzentriert man sich auf die Welt der Jugendlichen.

Von der Idee zum Comic

Im Jahr 2015 wurde eine Arbeitsgruppe gegründet, die an dem Projekt „verstanden-toleriert“ arbeiten soll. Eine Gruppe, die unsere bunte Gesellschaft widerspiegelen soll, um so vielfältige Ideen wie möglich für Comics zu bekommen. Alles, was die Gesellschaft belastet, für Spannung oder Missverständnisse sorgt, soll anhand von Comics kreativ thematisiert werden. Ein(e) Jede(r) aus der Gesellschaft ist gefragt, ein(e) Jede(r) kann mitmachen. Eingereicht werden können

1.       eine kurze Beschreibung der Idee

2.       eine Skizze oder

3.       eine Zeichnung.

Diese werden dann vom Mediendesigner Benedikt Rietzel perfektioniert und danach veröffentlicht.


Vorher - Nachher

Eine Beispiel-Skizze der Teilnehmerin Karin Heymans, darunter die Skizze nach der Überarbeitung von Benedikt Rietzel.

Der Name

Der Titel für das Projekt wurde gewählt, da man nur durch das Verständnis wahre Toleranz erreichen kann.  Wenn man sagt, man toleriere etwas, das man aber nicht versteht, wird immer Platz für Vorurteile sein, die mit der Zeit zu Spannungen führen können.  Besitzt man jedoch Wissen über das ´mir Unbekannte´, kann man es wirklich tolerieren. Auf eine Art und Weise, die nicht durch Gerüchte negativ beeinflusst wird. Diese Toleranz wollen wir durch das gemeinsame Projekt ´verstanden-toleriert´ fördern.


Ziel und Wichtigkeit des Projekts

Wenn übereinander, anstatt miteinander geredet wird, wird automatisch nebeneinander, anstatt miteinander gelebt. Wenn man zu wenig über das nicht Geläufige weiß, entstehen Meinungen darüber, die sich durch Gefühle, Hören und Sehen bilden. Diese Meinungen weichen jedoch von der Wahrheit meist sehr stark ab. Es entsteht die Angst vor „Unbekanntem“ bis hin zum Hass. 

Wissen wäre somit das beste Heilmittel für diese „Nebenwirkung“ der Vielfalt. Wissen aus erster Hand. Da jedoch ein Gespräch mit „Fremdaussehenden“ nicht immer leicht fällt und für das Lesen von Büchern darüber nicht immer Zeit ist, werden lustige, der Realität entsprechende Comics gezeichnet, die Vorurteile „auf den Tisch legen“ und sofort aufräumen. Auf oft witzige Art und Weise wird Wissen vermittelt und Vorurteile in verschiedenen Bereichen des Lebens behandelt und somit abgebaut. 

Den Themen sind sind keine Grenzen gesetzt: Spannungen, Vorurteile oder Missverständnisse aufgrund von verschiedenen gesellschaftlichen Problemen (wie Ausgrenzung aufgrund von Beeinträchtigung oder Aussehen, etc.), Religion, Kultur etc.. Diese Themen werden durch Comics kurz und prägnant thematisiert, indem Wissen vermittelt wird und Gefühle von Betroffenen gezeigt werden.


Sei auch DU Teil unseres Teams und leiste einen Beitrag für eine gemeinsame, bessere Zukunft!

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